Warum sollte man Lübeck in seinen Zwanzigern unbedingt einen Besuch abstatten?

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Lübeck ist vor allem für sein mittelalterliches Flair bekannt, die Kirchen, Museen sowie beschaulichen Hinterhöfe und Gänge. Doch auch dem jüngeren Publikum hat die Ostseestadt einiges zu bieten. Auf engstem Raum entfaltet sich hier eine lebendige Festival- und Klubkultur, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgehen, Tanzen, aber auch Chillen. Und hinter jeder Ecke erwarten den aufgeschlossenen Besucher spannende neue Bekanntschaften aus aller Herren Länder.

Direkt am Kanal gelegen verführt zunächst das „Hüx“ zu schweißtreibenden Nachtaktivitäten. In dieser stadtbekannten Clubdiskothek wird das ganze Jahr über aufgelegt, vor allem für Studenten, aber auch für alle Junggebliebenen. Über Dance, Charts und Pop wird alles gespielt, was für gute Laune und Bewegung sorgt. Von hier aus kann man, wenn man vom nächtlichen Treiben noch nicht genug hat, direkt zum „Parkhaus“ weiterziehen. Das Motto ist Programm: „Home of finest clubsounds“, und so wird das tanzwütige Publikum mit Basshouse, RnB und Black verwöhnt, kann sich aber je nach Veranstaltungstag etwa auch auf eine Zeitreise in die musikalischen Gefilde der 2000er (Dance, Hip Hop, House) begeben.

Du magst lieber ein maritimes Ambiente, um deine neuesten Moves auf dem Parkett zu präsentieren? Kein Problem, dann bist du an Bord des Lübecker „Cargo Schiffes“ genau richtig. Wohl einzigartig in Deutschland bietet diese Location über zwei Decks verteilt genug Raum, um sich auszutoben. Wer eine Atempause braucht, kann sich einen Drink auf der wunderschönen Beach-Terrasse gönnen.

Architektonisch äußerst beeindruckend präsentiert sich die „Kulturwerft Gollan“ direkt gegenüber der historischen Altstadtinsel. In einer kaum zu überschauenden Vielzahl von Hallen bietet diese Location Raum für Kunst, Kultur und jede Menge unvergesslicher Events. Besonders bekannt sind die „Pink Pirates Partys“, aber auch Konzerte internationaler Künstler wie John Lee Hocker Jr. locken zu nächtlichen Ausflügen in die „Kulturwerft“.

Direkt an der namensgebenden A1 und etwas außerhalb des Lübecker Stadtkerns gelegen bietet das „A1“ allen Partyjüngern die Möglichkeit, feuchtfröhlich die Nächte zu durchtanzen. Special Events wie „Shots & Squats“, eine Party für Fitnessfreaks, oder die „XXL Birthday Party“ sorgen für den individuellen Charakter dieser Szenediskothek, die man bei einem Besuch der Stadt unbedingt auf dem Zettel haben sollte.

Anstatt jedoch gleich auf der A1 direkt ins nicht mal eine Stunde entfernte Hamburg zu fahren und dort weiterzufeiern, könnte man auch in die andere Richtung aufbrechen. Die Ostseestrände in Travemünde, Timmendorf oder Scharbeutz laden gerade im Sommer zu wilden Strandpartys ein. Hier gibt es Unmengen von kleineren und größeren Clubs und Bars, in denen man nach einer langen Nacht gerne versackt und schließlich nach der blauen Stunde bei chilliger Lounge Music einen spektakulären Sonnenaufgang über dem Meer erleben kann – vielleicht ja auf der Travemünder Woche, einer Segelveranstaltung, die einmal im Jahr mit interkulturellem Charme und einer Menge Events direkt am Strand aufwartet.

Und wer es eher alternativ mag, kommt auf der „Walli“ voll auf seine Kosten. Direkt neben der MuK gelegen bietet das „Treibsand“ als ganzjähriger Konzertraum der „Walli“ Anhängern von Punk, Independent, Hardcore und Folk unvergessliche Abende. Die Krönung stellt jedoch das Maifest dar, bei dem jedes Jahr am 1. Mai absolutes Festival-Flair auf der „Walli“ aufkommt. Auf mehreren Bühnen sowie im „Treibsand“ spielen dann internationale und nationale Künstler handgemachte Musik.